Inhalt: Die Alchimistin Aura Institoris ist unsterblich – sie hat das älteste Geheimnis der Menschheit gelöst. Aber der Preis dafür war hoch: Ihre große Liebe zu Gillian ist zerbrochen, ihre Familie in alle Winde verstreut. Einsam und verzweifelt taucht sie in Paris unter. Doch ein geheimes Zeichen – der blutige Abdruck einer Hand mit sechs Fingern – ändert alles. Auras Nachforschungen decken grausame Morde auf und führen sie auf eine gefährliche Reise quer durch Europa. An der Seite des Grafen von Saint-Germain kämpft sie entschlossen gegen eine Macht, älter und finsterer als selbst die Albträume einer Unsterblichen, denn der Einsatz ist das Leben ihres Sohnes Gian.
Entstehung: Die Alchimistin ist ein abgeschlossener Roman. Mehrere Jahre später verfasste Kai Meyer eine Fortsetzung, die erstmals 2001 im Heyne Verlag erschien. 2011 beschlossen Verlag und Autor, beide Bücher in moderner Gestaltung neu aufzulegen. Dazu überarbeitete Meyer den Roman sprachlich und ließ Zusatzmaterial für den Anhang anfertigen. In Anlehnung an das Cover von Die Alchimistin zeigt das Titelbild einen stilistisch ähnlichen Drachen − eines der althergebrachten Symbole für den Stein der Weisen −, dessen Vorlage aus einer historischen, alchimistischen Illustration stammt.
Der Fremde verwirrte sie. Aura zerbrach sich den Kopf darüber, was genau es sein mochte, das sie so irritierte. Sie war beileibe nicht in der Stimmung, sich Gedanken über andere zu machen, und doch ließ ihr seine Anwesenheit keine Ruhe.
Es geht um alte Bekannte, die wieder auftauchen; um den Boom des Okkultismus in den Zwanzigerjahren; es geht um Automatenmenschen, Blutopfer, wahnsinnige Irrenärzte, die ewige Jugend und immer wieder um die Geheimnisse Prags. Außerdem – das Cover deutet es an – führe ich eine zweite Familie ein, die Octavians, die eng mit den Institoris verflochten sind und zugleich zu Gegnern werden. Damit öffne ich ganz bewusst die Tür zu weiteren Bänden, die ich hoffentlich irgendwann schreiben werde.
[Kai Meyer beim Interview auf der Phantastik-Couch
am 21. November 2011]
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Die Romane wurden ungekürzt von Philipp Schepmann als Hörbücher eingelesen. Nun gibt es den neuen Teil Die Gebannte.
Für Kenner von Kai Meyers Werk gibt es ein Exemplar des Romans Die Gebannte zu gewinnen.
Dieter Jüdt entwarf vor etwa fünfzehn Jahren Cover für Die Alchimistin.
Die Vorlage für das Cover
von Die Gebannte.
Die erste Lesung aus Die Gebannte findet im Rahmen von Leipzig liest statt.
Das Interview mit Kai Meyer für den Buchtrailer zu Die Gebannte fand auf einem Friedhof statt.
Einige Sätze aus dem noch unveröffentlichten Roman.
Als Unsterbliche ist die Alchimistin auch eine Gebannte der modernen Gesichtschronik.
Der dritte Teil der Alchimistin-Saga:
Die Gebannte erscheint im März 2012.
Kai Meyer hat seit 1994 über fünfzig Romane geschrieben, die in rund dreißig Sprachen erschienen sind.
Der Durchbruch gelang ihm mit dem unheimlichen Roman Die Geisterseher. Es folgten unter anderem die international erfolgreiche Trilogie um Merle und die Fließende Königin und das mit dem Buchpreis Corine ausgezeichnete Märchen Frostfeuer.
Die Alchimistin war Kai Meyers erster Bestseller.
Trotz eines Ausfluges in die Kinderliteratur mit der Sieben-Siegel-Reihe zieht es ihn immer wieder zu düsteren Stoffen und Stimmungen hin, wie etwa in seinen Romanen Das Zweite Gesicht und Das Haus des Daedalus/Die Vatikanverschwörung.
Auch das Thema Alchimie lässt ihn nicht los. Dieser Einfluss ist deutlich in der Arkadien-Trilogie erkennbar – dort tritt Aura sogar einmal ins Gesichtsfeld der Protagonistin Rosa Alcantara. Einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und Interessen bietet der Autor bei Facebook, Twitter und auf seiner Website.
“Gillian versuchte zu nicken, aber die Riemen und Schnallen hielten seinen Kopf fest wie ein Schraubstock.”
Der unheimliche Stuhl, auf dem Gillian gefangen gehalten wird, war eine anerkannte Therapie-Maschine in den Psychiatrien des 19. Jahrhunderts.
In der Neuauflage von Die Alchimistin gibt es ein ausführliches Bonusmaterial. Dabei verrät der Artikel Die Entstehung des Romans viel über Kai Meyers Arbeit.
Auch in der Neuauflage von Die Unsterbliche ermöglicht der Artikel Die Entstehung des Romans einen Einblick in Kai Meyers Arbeit.
Fabian Maerz
Kai Hoffmann
Martin Steffen