» Enges Leder an den Schläfen.
  • Enges Leder an den Schläfen.


    21. Mai 2012
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    Er spürte wieder die Schnallen an seinem Hinterkopf, enges Leder an den Schläfen.

    (Kai Meyer: Die Gebannte. München: Heyne 2012, S. 48.)

    Was Gillian dort spürt, ist eine Maske aus Leder. Solcherlei Gesichtsmasken wurden in den Psychiatrien des 19. Jahrhunderts verwendet, um die Gefangenen am Schreien zu hindern.

    Autenriethsche Maske

    Autenriethsche Maske

    Gillians Maske hingegen bedeckt die Augen, damit sein Peiniger dem Blick nicht ausgesetzt wird.

    Er trug eine Maske aus Lederbändern, die seine Augen bedeckte, Nase und Mund jedoch frei ließ. Sie musste am Hinterkopf mit Schnallen fixiert sein.

    (Kai Meyer: Die Gebannte. München: Heyne 2012, S. 113.)

     

    Die bekannteste ist die sogenannte Autenriethsche Maske, die der Dichter Friedrich Hölderlin während seiner Zwangsbehandlung in der Tübinger Universitätsklinik (1806) tragen musste:

    Es gab aber im Klinikum die Autenriethsche Maske, vom Leiter des Instituts gegen das Schreien seiner Patienten erfunden. Sie bestand aus Schuhsohlenleder und umfaßte unten mit einer Art Boden das Kinn. Dem Mund gegenüber befand sich auf der inneren Seite ein weich ausgepolsterter Wulst von feinem Leder. Je eine Öffnung war für Nase und beide Augen bestimmt. Mit zwei Riemen, die über und unter den Ohren von vorn nach hinten liefen, wurde die Maske am Hinterkopf befestigt, während ein dritter breiter Riemen, durch lederne Bügel an den Seiten der Maske gehalten, unten den Boden der Mundhöhle quer faßte und oben auf dem Scheitel zusammengeschnallt wurde. Dadurch war das zu weite Öffnen des Mundes verhindert. Die Lippen drückte der Lederwulst von vorn gegeneinander. Damit der Kranke die Maske nicht herunterreißen konnte, wurden ihm die Hände auf dem Rücken zusammengebunden. In dieser Zwangslage ließ man die Patienten manchmal für Stunden, und nach den Versicherungen Autenrieths, schrien sie später nicht mehr, selbst wenn man ihnen die Maske abgenommen hatte.

    (Gerhard Wolf: Der arme Hölderlin. In: Christa Wolf, Gerhard Wolf: Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht: Projektionsraum Romantik. Berlin: Insel 2008, S. 17.)

     

  • <div><p>Der Fremde verwirrte sie. Aura zerbrach sich den Kopf darüber, was genau es sein mochte, das sie so irritierte. Sie war beileibe nicht in der Stimmung, sich Gedanken über andere zu machen, und doch ließ ihr seine Anwesenheit keine Ruhe.</p>
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</div><a href="http://www.diealchimistin.de/aurum-potabile/alchimistin/" class="go_more button go_more2"><span><i class="detail detail2"></i>Einblick</span></a> <div><p>Ein scharlachroter Fleck hob sich wie eine Wunde vom Weiß des Lakens ab.<br />
Es war der Abdruck einer Hand, genau dort, wo ihr Unterleib gelegen hatte.<br />
Eine Hand aus Blut.<br />
Eine Hand mit sechs Fingern.</p>
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</div><a href="http://www.diealchimistin.de/aurum-potabile/unsterbliche/" class="go_more button go_more2"><span><i class="detail detail2"></i>Einblick</span></a> <div><p>»Es gibt zwei Arten von Unsterblichen. Die einen, die einfach nur aufhören zu altern. Und die anderen, die das ewige Leben beim Wort nehmen – und <em>leben</em>.«</p>
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</div><a href="http://www.diealchimistin.de/aurum-potabile/gebannte/" class="go_more button go_more2"><span><i class="detail detail2"></i>Einblick</span></a> <div><p>„Es gibt vieles, das mir an den Hörspielen gefällt: die atmosphärische Dichte, die melancholische Grundstimmung, die fantastische Musik, insgesamt der enorme Aufwand und die Detailverliebtheit.“<br />
[Kai Meyer]</p>
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</div><a href="http://www.diealchimistin.de/aurum-potabile/hoerspiele/" class="go_more button go_more2"><span><i class="detail detail2"></i>Einblick</span></a> <div><p>Auras Autor: Kai Meyer</p>
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</div><a href="http://www.diealchimistin.de/autor/" class="go_more button go_more2"><span><i class="detail detail2"></i>Einblick</span></a>

    Die Alchimistin

    Der Fremde verwirrte sie. Aura zerbrach sich den Kopf darüber, was genau es sein mochte, das sie so irritierte. Sie war beileibe nicht in der Stimmung, sich Gedanken über andere zu machen, und doch ließ ihr seine Anwesenheit keine Ruhe.

     

     

     

    Einblick
  • Geleitwort


    Es geht um alte Bekannte, die wieder auftauchen; um den Boom des Okkultismus in den Zwanzigerjahren; es geht um Automatenmenschen, Blutopfer, wahnsinnige Irrenärzte, die ewige Jugend und immer wieder um die Geheimnisse Prags. Außerdem – das Cover deutet es an – führe ich eine zweite Familie ein, die Octavians, die eng mit den Institoris verflochten sind und zugleich zu Gegnern werden. Damit öffne ich ganz bewusst die Tür zu weiteren Bänden, die ich hoffentlich irgendwann schreiben werde.

    [Kai Meyer beim Interview auf der Phantastik-Couch
    am 21. November 2011]

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    25. März 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte: Große Gewinnaktion

    Gewinne eines von drei Fanpaketen für deine Rezensionen.

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    20. März 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte als Hörbuch

    Die Romane wurden ungekürzt von Philipp Schepmann als Hörbücher eingelesen. Nun gibt es den neuen Teil Die Gebannte.

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    19. März 2012 Allgemein admin

    Gewinn: Die Gebannte

    Für Kenner von Kai Meyers Werk gibt es ein Exemplar des Romans Die Gebannte zu gewinnen.

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    14. März 2012 Allgemein admin

    Die Alchimistin: alternatives Cover

    Dieter Jüdt entwarf vor etwa fünfzehn Jahren Cover für Die Alchimistin.

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    9. März 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte: Original und Titelbild

    Die Vorlage für das Cover
    von Die Gebannte.

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    5. März 2012 Allgemein admin

    Lesungen in Leipzig

    Die erste Lesung aus Die Gebannte findet im Rahmen von Leipzig liest statt.

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    5. Februar 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte: Interviewdreh

    Das Interview mit Kai Meyer für den Buchtrailer zu Die Gebannte fand auf einem Friedhof statt.

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    4. Februar 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte: Teaser

    Einige Sätze aus dem noch unveröffentlichten Roman.

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    1. Februar 2012 Allgemein admin

    Buch der Gesichter

    Als Unsterbliche ist die Alchimistin auch eine Gebannte der modernen Gesichtschronik.

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    19. Januar 2012 Allgemein admin

    Die Gebannte: Erscheinungstermin

    Der dritte Teil der Alchimistin-Saga:
    Die Gebannte erscheint im März 2012.

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  • Spagyriker


    Kai Meyer

    Kai Meyer hat seit 1994 über fünfzig Romane geschrieben, die in rund dreißig Sprachen erschienen sind.
    Der Durchbruch gelang ihm mit dem unheimlichen Roman Die Geisterseher. Es folgten unter anderem die international erfolgreiche Trilogie um Merle und die Fließende Königin und das mit dem Buchpreis Corine ausgezeichnete Märchen Frostfeuer.
    Die Alchimistin war Kai Meyers erster Bestseller.
    Trotz eines Ausfluges in die Kinderliteratur mit der Sieben-Siegel-Reihe zieht es ihn immer wieder zu düsteren Stoffen und Stimmungen hin, wie etwa in seinen Romanen Das Zweite Gesicht und Das Haus des Daedalus/Die Vatikanverschwörung.

    Auch das Thema Alchimie lässt ihn nicht los. Dieser Einfluss ist deutlich in der Arkadien-Trilogie erkennbar – dort tritt Aura sogar einmal ins Gesichtsfeld der Protagonistin Rosa Alcantara. Einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und  Interessen bietet der Autor bei Facebook, Twitter und auf seiner Website.

  • Buchcover I (Ausschnitt)

    Die Alchimistin

    Der Auftakt der Alchimistin-Saga
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    Buchcover II (Ausschnitt)

    Die Unsterbliche

    Der zweite Band der Alchimistin-Saga
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    Buchcover III (Ausschnitt)

    Die Gebannte

    Die Alchimistin kehrt zurück
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    Hörspielcover (Ausschnitt)

    Grammophon

    Die Hörspiele zu Die Alchimistin und Die Unsterbliche
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    21. Mai 2012 Bonusartikel admin 0

    Enges Leder an den Schläfen.

    “Gillian versuchte zu nicken, aber die Riemen und Schnallen hielten seinen Kopf fest wie ein Schraubstock.”

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    http://www.diealchimistin.de/wp-content/themes/dt-crea/resize.php?get_image=%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F05%2FDarwins-Chair.jpg&w=140&h=140&noimage=1
    16. Mai 2012 Bonusartikel admin 0

    Gillian drehte und drehte und drehte sich.

    Der unheimliche Stuhl, auf dem Gillian gefangen gehalten wird, war eine anerkannte Therapie-Maschine in den Psychiatrien des 19. Jahrhunderts.

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    http://www.diealchimistin.de/wp-content/themes/dt-crea/resize.php?get_image=%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F02%2FFotolia_13556127_XSq.jpg&w=140&h=140&noimage=1
    7. Februar 2012 Bonusartikel admin

    Entstehung: Die Alchimistin

    In der Neuauflage von Die Alchimistin gibt es ein ausführliches Bonusmaterial. Dabei verrät der Artikel Die Entstehung des Romans viel über Kai Meyers Arbeit.

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    http://www.diealchimistin.de/wp-content/themes/dt-crea/resize.php?get_image=%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F02%2FFotolia_4975923_XSq.jpg&w=140&h=140&noimage=1
    7. Februar 2012 Bonusartikel admin

    Entstehung: Die Unsterbliche

    Auch in der Neuauflage von Die Unsterbliche ermöglicht der Artikel Die Entstehung des Romans einen Einblick in Kai Meyers Arbeit.

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  • Fernschreiber


    Kai Meyer: Schloss Institoris (Ausschnitt)

    Kai Meyers Arbeitsskizze der Schlossinsel von 1996

    Anliegen

    Name*

    elektronische Anschrift*

    weltweite Präsenz

    Botschaft*

    morsen zerknüllen
  • Herkunft


    Lektographem

    Herausgeber

    Hanka Jobke
    Pettenkoferstraße 11
    10247 Berlin

    www.lektographem.de

    Umsetzung

    www.dittebrand.com

    Hörspielcover-Fotos

    Fabian Maerz

    Hörspielcover-Design

    Kai Hoffmann

    Autoren-Fotos

    Martin Steffen

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